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Hitzeschutz ist soziale Gerechtigkeit – Appelle reichen nicht!

  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Bei fast 40 Grad stand ich vergangene Woche entspannt mit Sakko am Rednerpult – denn der Bundestag ist klimatisiert. Doch für viele Menschen im Land sieht die Realität völlig anders aus: Pflegekräfte in überhitzten Krankenhäusern, Schulkinder in heißen Klassenzimmern, die Seniorin in der Dachgeschosswohnung oder Bauarbeiter in der prallen Sonne haben keine Klimaanlage.

Diese Menschen lässt die Koalition im Stich.


Was uns als „Hitzeschutzplan“ verkauft wird, funktioniert nicht. Wenn die Regierung nur noch appelliert, dass die Leute eben „auf sich achten“ und Wasser trinken sollen, ist das keine Politik, sondern Kapitulation. Der Staat schiebt die Verantwortung einfach auf die Bürger ab.


Dabei ist es Aufgabe der Politik, unsere Städte zuzupflanzen statt zuzupflastern! Krankenhäuser und Pflegeheime müssen dringend so umgebaut werden, dass Arbeiten und Genesen im Hochsommer erträglich sind. Jede Sanitäterin und jeder Obdachlose muss geschützt werden – denn Hitzeschutz ist zutiefst eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.


Klar ist aber auch: Vor einer eskalierenden Klimakrise können wir uns auf Dauer nicht schützen. Das bewusste Verfehlen der eigenen Klimaziele und jedes Wegschauen bei der SPD und der Union kostet am Ende Menschenleben. Es ist höchste Zeit, dass die Regierung endlich ins Handeln kommt!



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