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Statement zum Jahreswirtschaftsbericht 2026

  • johanneswagnerma08
  • vor 6 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Dass die Bundesregierung das gesamte Kapitel zur sozial-ökologischen Wohlstandsmessung gestrichen hat, ist ein fataler Rückschritt und ein absolutes Armutszeugnis für eine moderne Wirtschaftspolitik.

 

Gender Pay Gap, Ausbildungsabbrüche, Luftqualität, Wasserverschmutzung: die Bundesregierung streicht systematisch jene Indikatoren, die zeigen würden, wie es den Menschen in Deutschland wirklich geht. Diese Zahlen fehlen – entweder aus Desinteresse oder mit der bewussten Absicht, unbequeme Wahrheiten zu vertuschen.

 

Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, ob Wirtschaftspolitik wirklich ihrem Wohl dient. Ob sie uns unabhängig von Autokraten macht, Mieten senkt und Lebensqualität erhöht. Was die Bundesregierung hier vorlegt, ist mangelnde Transparenz an der Grenze zu bewusster Täuschung."

 

Hintergrund: Unter Wirtschaftsminister Robert Habeck hatten wir 2022 im Jahreswirtschaftsbericht ein neues Wohlstandskapitel eingeführt – mit Indikatoren zu Lebensqualität, Gesundheit, Bildung, sozialer Teilhabe und ökologischer Nachhaltigkeit. Diesen Fortschritt macht die Bundesregierung nun wieder zunichte.

 

Veranstaltungshinweis: Am 30.01.2026, 14:00-15:30 veranstaltet die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein digitales Fachgespräch zur Wohlstandsmessung im Jahreswirtschaftsbericht. Zur Anmeldung: https://www.gruene-bundestag.de/veranstaltungen/veranstaltung/mehr-als-bip-alternative-wohlstandsin…

 

 

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